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Staudenbeete unterbrochen von in Form geschnittenen Gehölzen

enorm in form

In Form geschnittene Gehölze haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Von Landschaftsgärtnern werden sie heute gern bei der Gestaltung kleinerer Gärten eingesetzt, da sie relativ wenig Platz benötigen und sie sich lange Zeit in der vorbestimmten Größe halten lassen. Außerdem können sorgsam ausgewählte Gehölze auch einem überschaubaren Gelände klare Strukturen verleihen und sind richtig platziert immer ein besonderer Blickfang.

Fünf nebeneinanderstehende Buchsbaumkugeln und eine in Form geschnittene Eibe.

immergrüne kugeln

Vor allem immergrüne Gehölze wie Stechpalme, Buchsbaum, Kirschlorbeer und Eibe eignen sich für den Formschnitt. Die Gestaltungsmöglichkeiten reichen je nach Pflanzenart von einfachen Kugeln und Kegeln über Spiralformen bis hin zu kunstvollen Phantasiefiguren. Kiefern lassen sich auch in überdimensional große Bonsais mit bizarren, ausdrucksstarken Formen verwandeln. Diese verleihen dem Garten zu jeder Jahreszeit einen Hauch von Exklusivität und Exotik. Immergrüne, in Form geschnittene Gehölze sind das ganze Jahr über reizvolle Hingucker. Ihre geometrischen Strukturen treten deutlich hervor und geben dem Auge des Betrachters Halt.

Gliederung und Rahmen

In deutschen Gärten sind es natürlich vor allem die Hecken, die in Form gebracht werden. Niedrige Hecken und Beeteinfassungen, z. B. aus Buchsbaum, dienen zur Strukturierung der Fläche. Deutlich erkennbare gerade Wege, gesäumt von niedrigen Hecken, verstärken den symmetrischen Eindruck eines Geländes. Höhere Hecken schaffen einzelne Gartenräume und können außerdem den äußeren Rahmen eines Geländes bilden.

Einige Heckenpflanzen lassen sich auch zu schönen bogenförmigen Durchgängen heranziehen. Für einen Torbogen eignen sich allerdings nicht alle schnittverträglichen Gehölze. Wichtig ist, dass die Pflanzen wuchsfreudig genug sind, um den Bogen relativ schnell und dicht zu schließen. Landschaftsgärtner empfehlen hier vor allem Hainbuche und Feld-Ahorn.

Hecke mit integriertem Bogen als Eingang zum Garten.
Staudenbeete unterbrochen von in Form geschnittenen Gehölzen

Einheitlich oder abwechslungsreich

Viele moderne Gärten werden heute häufig streng formal gestaltet. Man setzt ganz auf Formgehölze und geometrisch angelegte Flächen und hält sich mit Farben zurück. Wer es aber eher abwechslungsreich und vielfältig mag, kann Formgehölze natürlich auch nur vereinzelt einsetzen: Entweder wird lediglich ein bestimmter Bereich des Gartens formal gestaltet – z. B. der Vorgarten – oder die beschnittenen Pflanzen werden gezielt als Kontrast zu einem ansonsten eher naturnah angelegten Garten verwendet.

Damit die markante Silhouette eines Formgehölzes auf Dauer erhalten bleibt, ist ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig. Immergrüne Nadelgehölze werden normalerweise einmal jährlich geschnitten; bei Laubgehölzen ist diese Arbeit meist zweimal pro Jahr notwendig. Je nachdem, ob das Gehölz noch wachsen soll oder nicht, wird ein kleiner oder großer Anteil des Neuzuwachses weggenommen. Wer bei der Versorgung seiner Formgehölze auf der sicheren Seite sein will, überlässt den regelmäßigen Schnitt einem Landschaftsgärtner. Er verfügt nicht nur über das nötige Know-how, sondern hat auch die passenden Geräte, um selbst Bäume in luftiger Höhe exakt zu schneiden.

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